Heckershausens zwei neue Marathonis: Alexander Nensel und Jan Breitbarth

 

Monatelanges Training mit Höhen und Tiefen, Motivation und Frustration und am Ende 42 lange Kilometer: Alexander Nensel und Jan Breitbarth haben in Kassel ihren ersten Marathon absolviert und zählen nun auch zu den Heckershäuser Marathonis.

 

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Eigentlich wollten die Debütanten des FTSV zunächst zusammen laufen, doch schon nach dem Gewühle am Start war dieses Vorhaben gescheitert. „Alex der war die ganze Zeit vor mir, ich habe mich schon gewundert wo er ist“, meinte Jan. Auch Alex war sich nicht bewusst, dass er einen Vorsprung vor seinem Mannschaftskollegen herausgelaufen hatte. „Ich war mir sicher, dass Jan vor mir ist und ich wollte ihn einholen. In erster Linie war es mir aber wichtig, den 4:40er Schnitt konstant zu laufen“, berichtete Alex. Am ersten Wendepunkt klärten sich die Verhältnisse auf. Während Alex überrascht war, Jan hinter sich zu sehen, motivierte der Wendepunkt den Kasseler Studenten. „Bis zum zweiten Wendepunkt habe ich aufgeholt“, so Jan. Nur noch rund 200 Meter war Alex vor Jan, doch ab Kilometer 30 hatte der 40-Jährige den längeren Atem. „Ich habe mich sehr systematisch vorbereitet, immer auf den Übergang zwischen Reiz und Anpassung geachtet. Daher war das Training teils härter als der eigentliche Lauf“, begründete Alex seine zweite Luft. Vor allem aber motivierte er sich selbst. Das Ziel, unter 3:20 Stunden zu laufen, hielt ihn nicht davon ab, die gesamte Strecke mit einer Rassel in der Hand zu laufen, die Hände der zuschauenden Kinder abzuklatschen und die Stimmung der Zuschauer zu genießen. Spaß haben lautete sein Motto. So hatte er nie ernsthafte Probleme im Lauf, konnte trotz Innenminiskusriss seine Zeiten konstant halten und lief nach 3:18:43 Stunden glücklich ins Ziel. „Irgendwann möchte ich die 3 Stunden knacken“, gibt sich Alex ehrgeizig. Auf einer flachen Strecke sollte dies möglich sein.

 

 

Vier Minuten und 15 Sekunden nach Alex hatte auch der zweite Heckershäuser Debütant seinen ersten Marathon erfolgreich beendet. Glücklich lief er ins Ziel und wusste nicht, ob er seine Freude mit Lachen oder mit Tränen zum Ausdruck bringen sollte - eine Entscheidung, die wohl vielen Läufern von ihrem ersten Marathon bekannt ist. „Ich habe mich dann fürs Lachen entschieden und mich richtig über den Lauf gefreut“, erzählte Jan. Die Freude vervollständigte dann Jans Freundin, die den stolzen Marathoni nach seinem bisher längsten Wettkampf in die Arme schloss.
In Zukunft soll es für Jan noch weiter hinaus gehen. Wenn alles optimal läuft, plant Jan einen Ultramarathon. Der erste Marathon war schon einmal die Bestätigung, dass es mit diesem Ziel klappen wird. (tk)

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