Dabei waren die Vorzeichen ungünstig. Jochen hatte im Vorfeld des Laufes mit orthopädischen Beschwerden zu kämpfen und fuhr deshalb mit einer gewissen Skepsis in die Rhein-Metropole. Dort herrschten zu allem Überfluss beim Start drei Grad Celsius. Nach zwei Stunden Laufzeit erschwerte eine Graupelschauer das Laufen. Doch von alldem ließ Jochen sich nicht aufhalten, auch, weil die Stimmung am Streckenrand motivierte: „Die Anfeuerungsrufe der Zuschauer haben ihren Teil dazu beigetragen, dass die Läufer dem widrigen Wetter trotzten und ein großes Event erlebten.“ Ohnehin hatten sich die Düsseldorfer einiges einfallen lassen, um den Sportlern die 42,195 Kilometer so angenehm wie möglich zu gestalten. So überraschten vor dem luxuriösen Breidenbacher Hof zwei Kellner im feinen Zwirn die Marathonis mit Tabletts, auf denen sie Wasserflaschen anboten.

Jochen hatte sich das Rennen perfekt eingeteilt. Gemeldet hatte er eine Zeit von 3:45 Stunden. Nach dem Halbmarathon in 1:49:53 Stunden lag er voll auf Kurs. Und es wurde sogar noch besser: Die zweite Rennhälfte lief er sogar drei Minuten schneller und passierte so nach 3:36:12 Stunden als 749ter des Gesamtfeldes und 104ter der M50 glücklich das Ziel. (tk)

Kommunikation

Besucher

Aktuell sind 28 Gäste und keine Mitglieder online